>> Ich will doch bloß sterben, Papa
- Leben mit einer schizophrenen Tochter <<
von Michael Schofield
Ich habe von dem Buch kurz vor der Erscheinung erfahren und wollte es unbedingt haben, zu Ostern habe ich es dann geschenkt bekommen. Das war vor 2 Monaten. Ich habe das Buch gestern Abend beendet. Warum erst so spät? Weil ich nicht wollte, dass es zu Ende ist.
Es ist ein Buch, was man am liebsten durchlesen möchte, weil es einfach so fesselnd ist.
Worum es geht?
- Jani ist vier Jahre alt, da befürchten Michael und Susan Schofield bei ihrer Tochter schon schizophrene Halluzinationen. Die damit konfrontierten Ärzte wiegeln ab, bei einem so kleinen Kind sei so etwas unvorstellbar. Doch der Verdacht bestätigt sich: Bei dem Mädchen wird Schizophrenie diagnostiziert. Jani lebt in einer Welt aus Halluzinationen und gewalttätigen Vorstellungen mit Hunderten imaginärer innerer "Freunde". Manche davon sind gute Freunde, viele aber schlechte: Eine Ratte flüstert ihr ein, ihren jüngeren Bruder zu misshandeln, eine Katze sagt ihr, sie solle sich selbst töten, eine Stimme in ihr drängt sie dazu, aus dem Fenster zu springen. Und mittendrin in diesem Chaos aus nicht enden wollenden Wahnvorstellungen und Wutanfällen: Janis Eltern, die alles daransetzen, das Leben ihrer beiden Kinder zu schützen, währen die Familie auseinanderzubrechen droht.
Wer ist der Verfasser?
- kein Anderer, als ihr Vater selbst. Er schreibt ihre Geschichte nieder. Das Buch umfasst 5 Jahre ihrer Geschichte und man bekommt einen gewaltigen Einblick in das Leben der Familie.
Ich kann euch nur empfehlen, dass Buch zu lesen, natürlich müsst ihr euch vorher im Klaren darüber sein, was für ein Buch ihr da lest. Mir kamen an vielen Stellen wirklich die Tränen, weil ich so berührt war und ich kann den Vater wirklich verstehen, es ist keine einfache Aufgabe mit so einem Kind zu leben. Es ist eine 24/7 Aufgabe und das eigentlich für den Rest ihres Lebens.
Ich mag den Schreibstil von Michael Schofield sehr gerne, es lässt sich sehr gut lesen und er schreibt es auch einfach so nieder, wie die Sachen waren.
„Wie warm ist es im Moment in Calilini, Janni?"
In den vergangenen Wochen wurde mir klar, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Temperatur in Calilini und dem Ausmaß ihrer Psychose gibt. Ist es dort heiß, über 60 Grad, bedeutet das, dass auch Jannis Psychose sich akut verschlimmert.
„93 Grad", nuschelt sie.
Ich hänge euch noch dieses Video an, es ist eine Art Bericht über Jani. Leider ist er auf Englisch, trotzdem sehr interessant.
2 Kommentare:
Hey, richtig guter bericht..
Ich mag dein Blog Design auch sehr.
Würde mich total freuen wenn du mal bei mir vorbei schaust. Vielleicht gewinne ich ja eine neue liebe Leserin dazu. Ich behalte deinen Blog auf jeden fall im Auge und denke das ich dir jetzt auch per GFC folge.
Liebe Grüße Sophia von
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